Bildungspodium - Freie Schule für freue Menschen! Wie viel Autonomie braucht die Schule?

Programm 6. März 2010

8.45: Registrierung

9.30: Der Dialog .... Lachen über verun/ge/glückte Begegnungen

Ilka & Martin Kotal, Clown & Schauspieler

9.50: Begrüßung, Vorschau

10.00: Begegnung im Dialog statt Hierarchie oder Chaos.
Grundlagen für eine gelingende Erziehungspartnerschaft zwischen Lehrern und Eltern.

Impulsvortrag von Karl-Martin Dietz (Info über Redner)

Die eigenständige Pädagogik der Waldorfschule erfordert eine Autonomie der einzelnen Schule. Dadurch werden pädagogische Innovationskraft und individuelle Initiative freigesetzt. Das ist seit Eröffnung der ersten Waldorfschule im Jahr 1919 ausführlich dargelegt und begründet worden. Zur Verwirklichung der Schulautonomie gehört auch ein enges, auf gegenseitigem Verständnis beruhendes Verhältnis zwischen Eltern und Lehrern. Es dient einer reibungslosen Zusammenarbeit aller am Schulorganismus Beteiligten und ist außerdem notwendig, um den pädagogischen Auftrag der Schule zu erfüllen. Wie kann eine solche Erziehungspartnerschaft immer wieder neu gegründet, gestaltet und vertieft werden? Wie wird sie zum Übfeld von individueller Begegnung, Transparenz und Initiative? Rudolf Steiner hat dazu eine Fülle praktischer Anregungen gegeben, die zu beachten sich gerade heute lohnt.

11.30: Dialog-Experiment I & Vorstellung der Workshops

12.00: Mittagessen

13.30: Workshops

17.15: Begegnung im Dialog: Erlebnisse – Thesen – Fragen – Ausblicke

Literaturempfehlungen

Karl Martin Dietz

Hans Wilhelm Colsman

Stefan Leber 

Michael Harslem

Wenzel Michael Götte

Ch. Hitsch / J. Mathiessen / T. Richter,

Über Karl Martin Dietz

Geb. 1945 in Heidelberg, Studium der Klassischen Philologie, Germanistik und Philosophie, daneben auch der Wirtschaftswissenschaften, in Heidelberg, Tübingen und Rom. Promotion mit einer Arbeit über vorsokratische Philosophie. 1974 bis 1980 Lehrtätigkeit an der Universität Heidelberg. 1978 Begründung des Friedrich von Hardenberg Instituts für Kulturwissenschaften in Heidelberg zusammen mit Thomas Kracht. Im Rahmen des Instituts seit 1990 auch Seminare in Unternehmen und Organisationen zu Persönlichkeitsentwicklung, Selbstführung und zu Fragen der Zusammenarbeit. Seit 2003 Lehrauftrag an der Universität Karlsruhe zur "Dialogischen Führung".


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